Entwurf:
Raumwerk Architekten,
Frankfurt/M.
mit Club L 94, Köln
Planung:
2001 - 2006
Stand:
Baubeginn ab 2007

Das Klinikum Nord Ochsenzoll, das 1892 als Pavillon-Krankenhaus errichtet und seither ergänzt worden war, benötigt für seine zukünftigen Aufgaben konzentrierte Gebäudekomplexe auf nur noch einem Drittel der Fläche. Für die frei werdenden Flächen war in einem internationalen Wettbewerb ein städtebauliches und landschaftsplanerisches Konzept zu erarbeiten. Ziel war es, ein attraktives, gemischt genutztes Quartier mit innovativen Wohnformen unter Einbeziehung des Denkmalbestandes zu entwickeln. Die vorhandenen Grün- und Waldflächen sollten unter Berücksichtigung ihres öffentlichen Erholungswertes und ihres ortsbildenden Charakters optimiert werden.


Von 80 ha Gesamtfläche bleiben 30 ha als Krankenhausfläche erhalten. Auf der frei werdenden Fläche von 50 ha werden 800 Wohnungen und 50.000 m2 Gewerbeflächen entstehen.


Im inneren Bereich bilden der Quartiersplatz und der Kulturhof mit einer Mischung aus kreativen und kommerziellen Angeboten das Zentrum des Quartiers. Die historischen Stations- und Versorgungsgebäude werden umgenutzt und Neubauten behutsam eingefügt. Die hier charakteristischen Alleen und parkartigen Grünstrukturen werden ergänzt und aufgewertet.
Der äußere Bereich wird durch orthogonale Wohnhöfe geprägt sein, die den bewaldeten Ring durchbrechen. Innerhalb der Wohnhöfe entstehen Nachbarschaften, die in kleinteiligen Strukturen eine Mischung aus Wohnungen, kleinen Gewerbeeinheiten und Einfamilienhäusern zusammenfassen.

 

 

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