Kinderspielplätze

Bauherr:  Freie und Hansestadt Hamburg, Bezirksamt Wandsbek, Management des öffentlichen Raumes

 

Planung/Entwurf der Spielplätze (Fertigstellung):               

Borchertring: Dirk Rohloff, Freier Garten- und Landschaftsarchitekt (Oktober 2006)

 

Josthöhe: Julia Schmolke, Landschaftsarchitektin,  Buchholz (Au­gust 2007)

 

Schemmannstraße: arbos Landschaftsarchitekten, Greis-Köster-Metzger, Hamburg (August 2007)

 

Grootmoor:  Kirsten Winkler, Landschaftsarchitektin, Buchholz (Sommer 2005)

Bramfeld, Steilshoop

Baumhaus Spielplatz Grootmoor (Bezirksamt Wandsbek, Fachamt MR)
Baumhaus Spielplatz Grootmoor (Bezirksamt Wandsbek, Fachamt MR)
Spielplatz Grootmoor (Plan)

Grootmoor  in Bramfeld

Borchertring  in Steilshoop

Josthöhe   in Hummelsbüttel

Schemmannstraße  –

integrativer Spielplatz in Volksdorf

 

Der Bau und die Unterhaltung der unzähligen kommunalen Kinderspielplätze ist eine äußerst wichtige Aufgabe zur Unterstützung der sozialen und motorischen Entwicklung unserer Kinder. Es handelt sich vielfach um wahre Großprojekte, die planerisch zu bewältigen sind. Allein die hier beispielhaft vorgestellten vier Spielplatzanlagen weisen eine Größe von insgesamt etwa 4 Hektar auf, ihre Erneuerung und Erweiterung kostete zusammen über 1, 3 Millionen Euro.

 

Grootmoor

Der südlich des Grootmoorteichs gelegene öffentliche Spielplatz wurde zusammen mit der neuen Wohnbebauung am be­nachbarten Grootmoorgraben erstellt. Da es sich bei dem Gelände tatsächlich um Teile eines ehemaligen Moores handelt, lag es nahe, als Gestaltungsthema das  „Leben im Moor“ aufzugreifen. Eingebettet in den vorhandenen lockeren Baumbestand und unmittelbar an das Ufer des alten Moorteiches angrenzend, wurde mit ausschließlich natürlichen Materialien (Pflan­zen, Eichenholz, Stein) der neue Spielplatz gestaltet. Der naturnahe Spielplatz bietet den Stadtkindern  Möglichkeiten, die ansonsten nur auf dem Lande zu finden sind.

Rutschenturm Spielplatz Borchertring (Bezirksamt Wandsbek, Fachamt
Rutschenturm Spielplatz Borchertring (Bezirksamt Wandsbek, Fachamt
Spielplatz Borchertring, Karte

Borchertring

Der Spielplatz Borchertring liegt im Nordosten der Großsiedlung Steilshoop eingebettet zwischen mehrgeschossiger Wohn­bebauung, der benachbarten Schule und dem Bramfelder See. Als größter öffentlicher Spielplatz im Stadtteil mit einem vielfältigen Angebot für alle Altersgruppen und der attraktiven Seelage ist er bei den Anwohnern sehr beliebt. Die für Hamburger Verhältnisse beachtenswerte Topografie mit mehreren Metern Höhenunterschied ermöglicht besonders spannende Spielkombinationen. So kann ein regelrechter Parcours von Rutschen, Seilbahn, Schaukel und Kletterspielen absolviert werden, der die Kinder und Jugendlichen zu Bewegungsspielen animiert.

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Hümmelsbüttel, Volksdorf

Spielplatz Josthöhe
Spielplatz Josthöhe
Hangrutsche und Schlangennest Spielplatz Jösthöhe (Bezirksamt Wandsbek, Fachamt MR)
Hangrutsche und Schlangennest Spielplatz Jösthöhe (Bezirksamt Wandsbek, Fachamt MR)
Spielplatz Schemmanstraße
Spielplatz Schemmanstraße
Die neue Kletterburg, Spielplatz Schemmanstraße (Bezirksamt Wandsbek, Fachamt MR)
Die neue Kletterburg, Spielplatz Schemmanstraße (Bezirksamt Wandsbek, Fachamt MR)

Josthöhe

Der in einer Parkanlage gelegene Spielplatz Josthöhe wurde 2006/2007 von Grund auf erneuert und in seiner Fläche sowie seinem Angebot erweitert. Der benachbarte, zuvor vollständig eingewachsene  und versteckt gelegene Rodelhügel wurde durch vorsichtiges Auslichten und Roden der Gehölze wieder freigestellt und in das Spielgelände einbezogen.

Schemmannstraße

Der Spielplatz Schemmannstraße ist der weit über die Grenzen Wandsbeks hinaus bekannteste öffentliche Spielplatz im Be­zirk. Wegen seiner Größe und der land­schaft­l­ich reizvollen Lage, seinen vielfältigen Spiel- und Aufenthaltsqualitäten für alle Altersgruppen genießt er bereits seit seiner Errichtung 1995 sehr hohe Beliebtheit. Zudem ist er der erste  „integrative Spielplatz“ Wandsbeks mit Spielangeboten auch für behinderte Kinder und Jugendliche. Der hohe Nutzungsdruck hat aber auch hohe Abnutzungserscheinungen an Einrichtung und Geräten zur Folge. Um die Attraktivität und den Spielwert zu er­halten, wurde 2006 und 2007 eine umfassende Grunderneuerung und Um­gestal­tung durchgeführt, bei der zugleich eine Erweiterung der Spiel- und Freizeitangebote vorgenommen wurde.

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