Der Alsterdorfer Markt ist kennzeichnend für diesen Prozess. Mit einer Nutzungsmischung aus Läden, Dienstleistung, Kleinmanufakturen, Praxen, Kunst- und Kulturangeboten, Restauration und einem Marktplatz wurde ein Identität stiftendes „Ortszentrum“ geschaffen. Umbauten im Bestand und Neubauten bilden – eingebettet in ein optimiertes Freiraum- und Erschließungskonzept – einen unverwechselbaren Ort auf dem Stiftungsgelände. Der Angebotsrahmen wird ergänzt durch vielfältige Veranstaltungen. Inzwischen ist der Alsterdorfer Markt weit über den Stadtteil hinaus bekannt und angenommen.
Die Konzeption erhielt schon während ihrer Realisierung den „DIFA-Award 2002 – Quartiere im städtischen Kontext“.

 

Ein interdisziplinäres Planerteam entwickelte von 2000 an in enger Kooperation mit dem Bauamt des Bezirks einen umfassenden Rahmenplan für die Flächen der Evangelischen Stiftung Alsterdorf. Ziel der Planung war
ein räumliches Konzept, das den veränderten Vorstellungen über angemessene Rahmenbedingungen für behinderte Menschen Rechnung tragen sollte, bei gleichzeitig weitgehender Öffnung des Geländes zu den benachbarten Stadtteilen. Die charakte- ristischen räumlichen Qualitäten sollten weiterentwickelt, die erhaltenswerten historischen Gebäude im Rahmen einer baulichen Verdichtung eingebunden werden.

 

 

halböffentliche Räume/
Entwicklungsprozess:

Städtebauliche Planung +Koordination:

Prof. Stabenow + Partner,
Hamburg
(Bearbeiter: Winckler,
Röhr-Kramer, Popert);
Freiraumplanung ARBOS
Landschaftsarchitekten,
Hamburg,
mit W. Andreä Landschaftsarchitekt,
Hamburg;

Verkehrsplanung:

Prof. Dr. Ing. Schlabbach,
Hamburg

Bauherr:

Evangelische Stiftung Alsterdorf

Adresse:

Dorothea-Kasten-Straße 3

Stand:

Realisierung 2000 - 2005

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